Vertrag

Shooting mit Eileen und Ginny

Eileen ist Hobbymodel aus dem Ruhrpott, war in Hamburg und suchte in einer der einschlägigen TFP-Gruppen bei Facebook einen Fotografen, der sie mit ihrem Hund fotografieren möchte.

Neben anderen Fotografen, bewarb auch ich mich für diese Ausschreibung.
Scheinbar überzeugten meine Arbeiten, denn ihre Auswahl traf auf mich.

Zum Hund passend war auch schnell eine geile Location gefunden.
Wir trafen uns am Reformationstag.

Der Hund (Ginny) stand sofort im Mittelpunkt, klar, Hundewelpen ziehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich.
So passierte es, dass Eileen eigentlich in den Hintergrund rückte.
Ich denke aber, dass das Eileen nicht störte, denn ihr war wichtig, dass sie schöne Fotos von sich mit dem Hund zusammen, bzw. vom Hund alleine bekam.

Der Hund spielte sogar mit, so dass schon nach kurzer Zeit alle Fotos auf der Speicherkarte waren.

Offensichtlich sind meine Bilder von Ginny so gut gelungen, dass ich kurz darauf eine weitere Anfrage für ein Hundeshooting bekam.
Diese wurde von mir abgelehnt, denn eigentlich liegt mein Hauptinteresse darin, weibliche Models zu fotografieren.
Das Shooting mit Eileen und Ginny war eher eine Ausnahme, brachte mich aber für die Zukunft auf eine Idee, auf die ich hier aber nicht näher eingehen werde.

Ich muss sagen, dass es eine schöne Erfahrung war, mit den beiden zu arbeiten.

Erwähnen muss ich allerdings, dass die Beziehung zwischen Eileen und Ginny eine unerwartete Wendung nahm.
Näheres dazu möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht posten.
Ich wünsche beiden jedoch für die Zukunft alles Gute.

Model: Eileen

TFP-Vertrag? Was interessieren mich die Formalitäten

Eigentlich kann es doch nicht schwer sein, Vertragsbedingungen in einem einfach gehaltenen TFP-Vertrag zu verstehen und einzuhalten.

Wovon rede ich?
In meinem Vertrag steht ausdrücklich, dass eine Bearbeitung meiner Fotos durch das Model untersagt ist. Das gilt auch auch für Presets, die man auf Instagram benutzen kann.
Das hat einfach und alleine den Grund, dass die Fotos durch die „Fremdbearbeitung“ nicht mehr mein Gesamtwerk sind.
Die künstlerische Bildbearbeitung gehört zu meinem Stil und dieser soll vor Verfälschung geschützt werden.
Außerdem gehe ich davon aus, dass es gerade mein Stil ist, welcher Dich als Model dazu animiert, mit mir zu shooten.

Dieser Punkt hatte aber auch in der Vergangenheit zur Folge, dass ich gerade deshalb auf etliche Models verzichten musste, die diese Einschränkung nicht akzeptieren wollten.
Das ist für mich in Ordnung und legitim und ich finde es zudem gut, wenn die Models von vornherein bestimmte Punkte in einem Vertrag ablehnen, als im Nachhinein „Vertragsbruch“ zu begehen.

Jedes interessierte Model bekommt gleich nach der Bewerbung meinen Vertrag zur Ansicht und zwar bevor es an die Planung geht.
Es hat nun die Möglichkeit diesen zu akzeptieren oder nicht.

Wenn das Model den Vertrag aber unterschreibt, gehe auch davon aus, dass die Vertragsbedingungen eingehalten werden.

Zurückblickend ist es nun mehrfach passiert, dass das eine oder andere Model ohne meine Zustimmung die Fotos verändern.
Bislang wurden sie von mir angeschrieben und aufgefordert, dass Bild zu löschen und durch das Original zu ersetzen bzw. meinen Namen als Fotograf zu entfernen.

Einige zeigten sich einsichtig, andere wiederum meinten, dass andere Fotografen das doch auch zulassen.
Tja Mädels, dass mag zwar sein, ich aber untersage es, denn nicht umsonst steht es im Vertrag.
Wenn andere Fotografen die Fremdbearbeitung erlauben, ist das ihre Sache. Jeder Fotograf hat da eine andere Einstellung.

Bei Nichtbefolgung werde ich Dich zwar nicht vors Gericht zerren, aber eine weitere Zusammenarbeit wird es zwischen uns definitiv nicht mehr geben.
Zudem sind wir Fotografen untereinander auf den Social-Media-Plattformen gut verknüpft und solches Verhalten spricht sich schnell rum.

Fazit: Lese Dir meinen Vertrag gut durch und überlege Dir ob Du ihn so akzeptierst. Nur so kann eine vertrauensvolle und faire Zusammenarbeit zwischen uns klappen.

Vielleicht schreibst Du ja Deine Meinung dazu in die Kommentare.

Einfach mal vorher informieren

Mittlerweile ist es diverse Male vorgekommen, dass sich Models, die Fotos für ihren Instagram-Account benötigen, nicht mit meinen Bedingungen für ein TFP-Shooting einverstanden erklären.
Das ist natürlich ihr gutes Recht und eigentlich nicht das Problem.

Problematisch wird es, wenn schon alles abgesprochen wurde, ihnen der TFP-Vertrag vorliegt, der Termin feststeht und ich dann einen Tag vor dem Shooting nochmals nachfrage, ob es beim Shooting bleibt, dann aber die Antwort kommt, dass man mit einem Punkt im Vertrag nicht einverstanden ist.
Bislang handelte es sich immer um den Punkt, wo dem Model eine Bearbeitung meiner Fotos untersagt wird.
Ich verstehe natürlich, dass viele Models darauf bedacht sind, ein einheitliches Design ihres Instagram-Accounts zu haben, welches in Aufbau und Farbgebung stimmig ist.

Was mich dabei ärgert sind zum einen die kurzfristigen Einwände bzw. Absagen und zum anderen, dass man sich nicht über meine Webseite informiert hat, obwohl ich oft genug darauf hinweise.
Denn hätte man es getan, wäre man auf meine FAQ gestoßen, wo ganz kurz Fragen und Antworten zu mir und zum Shooting aufgelistet sind.
Dort steht auch, dass keine Rohdaten ausgehändigt werden und eine Fremdbearbeitung meiner Bilder durch das Model nicht gestattet ist.

Also liebe Models, erspare Dir und mir Zeit, indem du Dich auf meiner Webseite schlau machst.
Den Link dazu findest Du auf meiner Facebookseite, meinem Instagram-Account, 500px usw.

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